Flammenhölle Regenwald – Gefakte Wahrheit

Die Bilder gingen und gehen immer noch um die Welt. Oder zumindest taugt es als wichtige Schlagzeile in einigen Ländern. Vor allem in bestimmten EU-Ländern wird darüber gerne berichtet. Die Aufregung und Empörung ist groß. Nur allzu verständlich. Die Bilder, die uns actionreich gezeigt werden, sind gravierend und zeigen, wie der Regenwald langsam verschwindet.

Brasilien Regenwald: Die Feuer lodern wild und zerstören alles und jeden.Holzfäller-Mafia, Naturschützer, Bauern und andere stehen unter Verdacht, die Brände gelegt zu haben. Wer es war, weiß keiner. Vielleicht will es auch keiner wissen. Brasiliens Präsident Bolsonaro steht plötzlich international unter Druck. Einige Politiker interessieren sich nun besonders stark für den Regenwald. Oder sind es andere politische Interessen, die sich mit dem Regenwald tarnen lassen?

Bolsonaro hingegen verbietet sich jegliche Einmischung. Und so Unrecht hat er damit auch gar nicht. Vielen EU-Ländern gefällt es nicht, das sich die neue Brasilianische Regierung nicht mehr so unterwürfig zeige. Immerhin ist es unwahrscheinlich, dass einige Regierungen Druck auf Brasilien machen, nur um den Regenwald zu retten. Denn eines wird in den ganzen medialen Medienberichten nicht erwähnt!

Brasilien Regenwald – Blick zurück

Im Regenwald von Brasilien gibt es jedes Jahr tausende von verehrenden Bränden. Das ist alleine schlimm genug. Aber seien wir mal ehrlich. Das geht seit Jahrzehnten so und noch nie hat es wirklich jemanden interessiert.
Angeblich sind dieses Jahr die Zahlen der gelegten Brände in diesem Jahr im Regenwald Brasilien besonders hoch. Das stimmt und stimmt auch nicht. Im Vergleich mit 2018 stimmt es. Dort gab es nur 40.786 Brände. Dieses Jahr sind es 75.336. Dass sich die Anzahl verdoppelt hat, ist also zutreffend.

Die schlimmsten sind es aber nicht. Schon 2016 lagen die Brände über 70.000. Und auch vor 2010 und 2000 gab es immer mal wieder hohe Zahlen. Im Schnitt liegen die Brandzahlen jedes Jahr bei 55.000. Genaue Zahlen gibt es aber nicht. Bei den Waldbränden im Regenwald von Brasilien kommen letztlich nur Schätzungen in Frage.

Dabei handelt es sich meistens um illegale Abholung und Brandrodungen, die im Amazonas Regenwald erfolgen. Nach dem Amtsantritt von Staatspräsident Bolsonaro kam es zu erhöhten Zahlen. Aber auch unter seinen Vorgängern gab es immer wieder hohe Brandrodungen in Brasiliens Regenwald.

Das eigentliche Problem

Medial werden die hohen Zahlen ausgeschlachtet. Das verkauft sich gut. Politiker können sich nun profilieren und Brasilien unter Druck setzen. Doch etwas anderes wird auch ersichtlich. Warum schreien die Medien und Politiker plötzlich so laut?

Wo waren sie 2016 und in den Jahren davor, als es ebenfalls gleich hohe Zahlen gab? Warum gab es damals nie einen Protest.

Fakes überall

Die Brände im Amazonas Gebiet nutzen die unterschiedlichsten Gruppen für sich ganz individuell. In letzter Zeit tauchten zahlreiche Bilder aus den Bränden auf. Dort werden unter anderem Tiere gezeigt, die vom Feuer verschlungen werden. Ein Fotograf müsste also direkt vor dem Feuer gestanden und die Tiere beim Verbrennen aufgenommen haben.

Betrachtet man die meisten dieser Aufnahmen einmal genauer, handelt es sich um am PC generierte Fotos. Fakes würden wir heute sagen. Das bezieht sich auch auf unser Titelbild, das viele in den Sozialen Medien gerne als Aufnahmen aus dem Regenwald verkaufen, letztlich aber nur Fakes sind.

Auch die angeblichen Brand Bilder aus dem Amazonas Regenwald sind nicht immer echt. Oft sind andere Fotos von Brandstellen bearbeitet worden und dann als eine Aufnahme aus dem Amazonas verkauft worden. Es wird bewusst mit Fakes gearbeitet. Schließlich ist die Aufmerksamkeit so groß wie nie und keiner hinterfragt die eigentlichen Fakten. Jeder ist erzürnt. Dabei interessiert es nicht, ob das alles in den Medien wirklich stimmt. Schließlich will jeder berichten.

Medien, Umweltverbände spielen ganz bewusst mit Emotionen. Einige haben dabei durchaus ehrliche Ziele und wollen auf die dortigen Missstände aufmerksam machen. Andere interessieren sich nur für weitere Spenden. Seit der Klimahysterie durch Greta ist genau das leichter als jemals zuvor. Die Wahrnehmung wird deutlich verzehrt.

Amazonas Gebiet ist für uns sehr wichtig

Brasiliens Regenwald hat eine große Bedeutung für uns. In vielfältiger Hinsicht. Der Regelwald ist tatsächlich die grüne Lunge der Erde. Die Brände lodern in Naturschutzgebieten, überwiegend aber auf Flächen, die sich in Privatbesitz befinden. Das Amazonas Gebiet schrumpft stetig. Seit Jahrzehnten. Dabei handelt es sich um den größten Kohlendioxid-Speicher der Welt. Etwa 30 Prozent aller Treibhausgase werden hier absorbiert.

Ein einzelner Baum kann am Tag bis zu 1.000 Liter Wasser abgeben. Der Regenwald ist also unerlässlich für die Kühlung der Atmosphäre. Gleichzeitig befindet sich eine einzigartige Biodiversität im Amazonas.
Die größte Fläche fällt auf Brasilien (etwa 65 Prozent). Der Rest verteilt sich auf 7 weitere Länder.

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