SPD voller Angst

Immer mehr Kandidaten melden sich für den SPD Vorsitz. Was auffällt: In den meisten Fällen handelt es sich um eine Doppelspitze und das ganz dem neuen Image entsprechend. Mann plus Frau. Die Spitzenkandidaten trauen sich nicht, sich einzeln um den Vorsitz zu bewerben. Dabei kann eine Doppelspitze immer nur die schlechteste Entscheidung sein. Es gibt keine klare Führung. Streit, Diskussionen und am Ende ein weiterer Imageverlust sind dadurch greifbar.

Scholz bewirbt sich in der SPD um den Vorsitz, doch er wagt sich nicht aus der Deckung. Die Angst lähmt die SPD überall.

Eine Doppelspitze bedeutet am Ende nur Mühlen, die langsam mahlen. Doch die meisten Kandidaten haben keinen Mut, sich aus der Deckung zu wagen und sich alleine um den Vorsitz zu bewerben. Auch der Finanzminister der SPD hat sich unlängst beworben. Er ist bereits angezählt, sein Image hat gelitten. Erst vor Kurzem geriet er mit seinem Soli-Plan massiv in die Kritik. Auch er zeigt sich ängstlich und bewirbt sich mit der Landtagsabgeordneten Geywitz. Beide beschreiben sich als ein Tandem, dass die SPD gemeinsam stark machen kann. Übersetzt bedeutet das nichts anders: Der Finanzminister hat einfach Angst.

Doppelspitze SPD hat sich nie bewährt

Warum eine Doppelspitze? Es hat den Anschein, dass die Kandidaten auf der einen Seite Angst haben und auf der anderen Seite möchte die SPD mit einem modernen Image aufwarten, um neue Wähler anzusprechen. Mann und Frau gleichwertig an der Spitze. Geklappt hat das aber nie. Denn schon früher gab es Doppelspitzen, die in der SPD regelmäßig zu Kontroversen, Zerwürfnissen und Streit führten. Jedes Mal gingen die Doppelspitzen in die Brüche. Gelernt hat die Partei anscheinend nicht.

SPD kann nichts mehr falsch machen

Andernfalls befindet sich die Partei in der Wählergunst mittlerweile auf einem so schlechten Platz, das die Verantwortlichen nichts mehr falsch machen können. Die Wahlprognosen zeigen die SPD regelmäßig zwischen 8 – 14 Prozent. Die großen Tage der Partei sind vorbei. Der Bundesvorsitzende der Jusos, Kühnert hatte der SPD erst vor kurzem großen Schaden zugefügt. Er äußerte mehrfach, dass man über Verstaatlichungen nachdenken müsse. Die Werte der Partei gingen weiter nach unten. Zurückgepfiffen wurde er nicht. Das zeigt wohl die Ohnmacht in der Partei.

Doppelspitze wird Partei weiter lähmen

Wie es aktuell aussieht, wird es in der Partei zu einer Doppelspitze kommen. Das wird insgesamt zu weiteren Problemen führen und die SPD vermutlich vollkommen lähmen. Noch viel größer ist die Gefahr, dass es nach der Wahl der Doppelspitze, in der Koalition weiter rumort und Neuwahlen vorgezogen werden könnten. Ein absoluter Gau. Denn auch in der CDU gibt es keinen richtigen Kanzlerkandidaten. AKK ist für viele nur eine schwer verdauliche Wahl. Insgesamt sind beide Parteien für eine vorgezogene Neuwahl schlecht aufgestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.